Neues von der NPD (3)

Weitere schlecht besuchte Kundgebung mit Oldenburger Beteiligung

 

Auch für die Nationaldemokratische Partei Deutschlands geht der Kommunalwahlkampf weiter. Nach der desaströs verlaufenen Kundgebung in Osterholz-Scharmbeck liefen die Kameraden am 04.06. im emsländischen Haselünne auf.

Unter dem Motto "Stoppt die Asylflut" trafen sich nach Zählung der Gegendemonstranten etwa 12 NPD-Kameraden, darunter auch das Oldenburger Ratsmitglied Ulrich Eigenfeld.

Der Spuk war nach etwa einer Stunde beendet und zeigte einmal mehr nicht nur den desaströsen Zustand der Personaldecke, sondern auch wie wenig die Botschaften der als rechtsextrem eingestuften Partei im Nordwesten resonieren.

Die Meppener Polizei kam nach Anfrage der Neuen Osnabrücker Zeitung zu der Einschätzung, „Die Bevölkerung [habe] von der Kundgebung kaum Notiz genommen".

 

NPD-Landesparteitag in Wolfsburg

 

Aufmerksam begleitet durch Journalist*innen des Projektes Recherche Nord fand am 12.06. in einer Gaststätte im Wolfsburger Stadtteil Laagberg der Landesparteitag der NPD Niedersachsen statt. Geschützt durch den großteils aus "Jungen Nationalen" bestehenden NPD-Sicherheitsdienst fanden sich Delegierte aus dem ganzen Bundesland ein. Neben Ulrich Eigenfeld (Oldenburg) waren auch der ehemalige Bundesvorsitzende Udo Voigt und der aktuelle stellvertretende Bundesvorsitzende Stefan Köster anzutreffen.

Welche Konsequenzen das konspirativ abgehaltene Treffen für die angeschlagene Landespartei haben wird, bleibt vorerst abzuwarten.

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