Zweifelhafte Schützenhilfe für AfD Oldenburg-Ammerland

Wie die Alternative für Deutschland Stadt Oldenburg/Ammerland mitteilt, ist sie zurzeit noch auf der Suche nach Unterstützern für die Ermöglichung eines Antritts zur Kommunalwahl am 11. September. So sieht das Wahlgesetz vor, dass in jedem Wahlbereich (6 in Oldenburg, 9 im Ammerland) je 30 ansässige Bürger für die Partei unterschreiben müssten, damit diese zur Wahl zugelassen wird. Für diesen Zweck warb die rechtspopulistische Partei unter anderem bereits am Samstag nahe der Schlosshöfe mit einem Wahlkampfstand um Unterstützung.

Wie sich nun herausstellt, fühlt sich jedoch auch die Kameradschaft Freies Oldenburg vom Programm der AfD angesprochen und fordert ihre Anhänger über ihre Internetpräsenz zur Abgabe einer Unterschrift auf. Dies ist auch deshalb beachtenswert, weil die Kameradschaft in der Vergangenheit vorrangig als Unterstützer der Oldenburger NPD aufgetreten ist. Erst vor kurzem zog sich der "Freie Oldenburger" Eckhard Aden aus der Führung der Oldenburger NPD zurück.

Da nun zahlreiche Anhänger der Nationaldemokraten auf die AfD umschwenken, wird eine Veränderung der Kräfteverhältnisse auch hinsichtlich der Kommunalwahlen zu erwarten sein.

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