Erfolgreiche Informationsveranstaltungen zum Themenfeld Rechtsextremismus

Oldenburger Abend der SPD zum Thema 'Innere Sicherheit und Rechtsextremismus'

Am Donnerstag, den 24. August 2016, lud die Oldenburger SPD im Rahmen ihres allmonatlich stattfindenden Oldenburger Abends die stellvertretende Bundesfraktionsvorsitzende Dr. Eva Högl ein, um im Havanna über das Thema Innere Sicherheit und Rechtsextremismus zu diskutieren. Weitere Podiumsgäste waren der Unterbezirksvorsitzende Wolfgang Weinert, das amtierende Ratsmitglied Nicole Piechotta sowie Sebastian Ramnitz von Contra e.V. Nachdem Högl zu Beginn einleitende Worte zur aktuellen Lage der inneren Sicherheit in Deutschland gesprochen hatte, konnte sie als ehemaliges Mitglied des NSU Untersuchungsausschusses umfängliches Wissen über rechtsextremistische Entwicklungen in die nachfolgende Podiumsdiskussion einbringen. War man sich einig, dass das wichtigste Mittel zur Bekämpfung rechtsextremistischer Positionen in der Prävention liege, begrüßten alle Diskutant_innen die anstehende Neugründung der niedersächsischen Landeszentrale für Politische Bildung. Insbesondere Ramnitz stellte die Bedeutung Sozialer Arbeit hervor: So offenbare der Umstand, dass lediglich 5% aller rechten Jugendlichen aus politischer Überzeugung und mit 95% der Großteil aus psychologischen Gründen den Anschluss an die Szene suchten, das hohe Potential präventiver Jugendarbeit. Einig war man sich darüber hinaus über die Notwendigkeit einer linearen Finanzierung, um die Qualität und Effizienz demokratisch-bildender Projekte langfristig sichern zu können.

Vortrag zum Thema 'Proteste gegen Geflüchtete & die Strategien der extremen Rechten'

 Als Kooperationsveranstaltung zwischen dem Hochschulinformationsbüro (HIB) der Universität Oldenburg und der Koordinierungsstelle gegen Rechts war am Freitag, den 19. August, der Journalisten Felix M. Steiner als Referent zum Thema Proteste gegen Geflüchtete & die Strategien der extremen Rechten ins PFL Oldenburg eingeladen. Mit einleitenden Worten thematisierten die Veranstalter sowie ein Vertreter der GEW vor Beginn den aktuellen Vormarsch rechtspopulistischer Positionen in Europa sowie die damit wachsenden Verantwortung an die Träger demokratischer Bildung und Prävention. Im direkten Anschluss referierte Steiner über die deutsche Debattenkultur im Kontext von Asyl mit Hinblick auf die 80er und 90er Jahre, dem Neustart asylfeindlicher Proteste sowie zu Strategien der (neuen) Rechten und politisch-relevanter Akteure. Im Anschluss konnten die 30 Hörer_innen über einzelne Aspekte diskutieren und Fragen stellen.

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